Elektropolieren von Edelstahl

[ Als Gestellware ]

Elektrolytisches Polieren bietet viele Vorteile gegenüber mechanischer Bearbeitung. In nur einem Arbeitsgang werden nicht nur extremer Glanz (bis zum Spiegelglanz), sondern auch verschiedenste Funktionseigenschaften erreicht. Diese sind unter anderem verbesserter Korrosionsschutz, Partikelfreiheit, Entgratung von Schnitt- und Stanzkanten bis in den Mikrobereich sowie optimale Schweiß- und Lötbarkeit.

Übersicht

Elektropolieren in Zahlen:
Gestellware Trommelware
2100 mm x 600 mm x 400 mm (L x H x B) auf Anfrage
Elektropolierte Teile verschiedener Form

Einsatzmöglichkeiten und weitere Informationen

Elektrolytisches Polieren ist prinzipiell die Umkehr der elektrolytischen Oberflächenbeschichtung. Dabei wird vom Werkstück oberflächlich Material abgetragen, genau definiert im Mikrometerbereich bis 50 µm.

Edelstahl besteht im Wesentlichen aus Eisen und aus zulegierten Edelmetallen wie z.B. Nickel und Chrom. Beim Einebnen der Oberfläche wird vorrangig das unedlere Eisen aus der Oberfläche entfernt. Der Edelmetallgehalt in der äußeren Schicht steigt. Es ergibt sich so eine glatte Oberfläche mit bishin zu spiegelndem Glanzgrad.

Beim Elektropolieren wird das Werkstück vor allem gereinigt. Von der Bearbeitung zurückgebliebene Grate werden restlos entfernt und es wird eine mikrometerfeine Ebene Oberfläche erzeugt, die frei von Restpartikeln ist. Dadurch ergibt sich nicht nur die metallische Reinheit des Werkstückes, sondern auch sehr gute Reinigungseigenschaften und Sterilverhalten. Der Glanzgrad kann je nach Anwendungsgebiet variabel gestaltet werden. Bei der Verarbeitung lagert sich Sauerstoff in den äußersten Schichten der Oberfläche ab, was nicht nur einen wirksamen Korrosionsschutz bietet, sondern auch reibungsminimierend wirkt und die Antihafteigenschaften verbessert.

Vorher - Nachher: Elektropolierte Heizspirale

Anwendungen finden sich im chemischen und pharmazeutischen Anlagenbau, in der Steril- und Medizintechnik, in der Lebensmittelbranche und in der Gastronomie. In der Automobil-, Haushaltswaren- und Möbelindustrie gewinnen auf Grund der edlen Glanzoberfläche vor allem dekorative Anwendungsmöglichkeiten an Beliebtheit.

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